Die Zeit:
Keinen Grund, die Ratlosigkeit der Fachwissenschaft zu teilen, sieht
ein kundiger Privatgelehrter: der Schriftsteller Heinz Ritter-Schaumburg.
Über 20 Jahre lang hat er sich um die Aufhellung des geschichtlichen
Dunkels bemüht. Dabei zieht Ritter seine Schlüsse nie eil- oder
leichtfertig. In detektivischer Kleinarbeit hat er ein Mosaik angelegt,
das in sich und in seinen Bezügen zu den Quellen und zur Geschichtsforschung
stimmt.
Münchner Abendzeitung:
Ritters Fazit: Das ganze Nibelungen-Drama war eine deutsch-deutsche
Angelegenheit, eine nordrhein-westfälische Sippentragödie zwischen
Enzen und Soest.
Kölnische Rundschau am Sonntag:
Wenn es stimmt, was der Historiker und Germanist Heinz Ritter-Schaumburg
in langer Forscherarbeit herausgefunden hat, und alles spricht dafür,
dann stürzen Theorien, dann müssen ganze Bibliotheken voller
Fachliteratur neu geschrieben werden.
Bild am Sonntag:
"Spuren bestätigen uns wieder und wieder, daß wir es hier
nicht mit Erdichtungen zu tun haben, sondern mit wirklichen Geschehnissen
früherer Zeit", sagt der Nibelungen-Detektiv.
Süddeutsche Zeitung, "Das Streiflicht":
Heute stehen wir dumm da und geben zu, daß wir nicht mit Heinz
Ritter-Schaumburg gerechnet haben, jenem Germanisten und Historiker, der
jüngst in einem Buch "wunders vil geseit" hat über seine Entdeckung:
Das Nibelungenlied handelt nicht von der hunnisch-burgundischen Tragödie,
sondern von einem vergleichsweise peripheren Sippenkrach, der in Zülpich
bei Köln begann und in Soest endete – ein rheinisch-westfälisches
Provinzdrama.
Plus-Magazin:
Die Schrumpf-Germanen
Richard Wagner müßte seinen Ring der Nibelungen umschreiben,
Generationen könnten vergessen, was sie in der Schule gelernt haben,
wenn Heinz Ritter recht behält. Der promovierte Philologe will nachweisen,
daß die westfälische Stadt Soest Schauplatz des Untergangs der
Nibelungen war.